Warum du nicht sagen solltest: "Ich bin fett"

Scrollen

Meine Ernährungsberaterin sagte mir, dass sie den Begriff "fett" nicht als Adjektiv für eine Person verwendet. Der Begriff "fett" wird im Deutschen oft abwertend verwendet und hat eine stark negative Konnotation. Wenn übergewichtige oder stämmige Menschen als "fett" bezeichnet werden, impliziert dies häufig eine Herabsetzung oder eine verletzende Haltung. Dies kann dazu führen, dass sich die Betroffenen herabgesetzt, beleidigt oder schuldig fühlen. Hier sind einige Hauptgründe, warum man diesen Begriff vermeiden sollte:

  1. Respekt und Empathie
    Respektvolle und empathische Sprache zeigt Wertschätzung für andere, unabhängig davon, wie sie aussehen oder in welchen Umständen sie leben.
  2. Vermeidung von Stigmatisierung
    In der Alltagssprache wird das Wort "fett" oft mit negativen Eigenschaften (z. B. faul, undiszipliniert) verknüpft. Solche Vorurteile sind schädlich und können zu sozialer Ausgrenzung führen.
  3. Negative Auswirkung auf das Selbstwertgefühl
    Abwertende Sprache kann Scham und Schuldgefühle auslösen und das Selbstvertrauen einer Person untergraben.
  4. Objektive und respektvolle Kommunikation
    Wenn man über Körpergewicht oder Gesundheit spricht, ist es besser, eine neutrale, sensible Sprache zu verwenden (z. B. "korpulent", "übergewichtig" oder "mit höherem Körpergewicht"). Auf diese Weise zeigt man Respekt für den Einzelnen und definiert ihn nicht nur über sein Gewicht.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es beim Vermeiden des Wortes "fett" nicht darum geht, das Thema Körpergewicht zu ignorieren, sondern darum zu erkennen, dass abfällige Begriffe verletzend sein und Vorurteile verstärken können. Durch die Verwendung einer respektvollen Sprache fördern wir eine verständnisvollere und mitfühlendere Art der Interaktion miteinander.

Und so solltest du auch nicht zu dir selbst fett sagen

Einige neutrale oder respektvollere deutsche Alternativen wären:

in English?